Stand: 15. Juni 2026
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über das Abonnement digitaler Inhalte („JurAktuell"), die zwischen der ZukuNFT GmbH (siehe Impressum; nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden geschlossen werden.
(2) Das Angebot richtet sich an Verbraucher (§ 13 BGB) und Unternehmer (§ 14 BGB). Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt der Bestellung gültige Fassung.
(1) Komplettpaket (Einmalkauf): Gegen ein einmaliges Entgelt schaltet der Anbieter dem Kunden dauerhaft den Zugriff auf die gesamte zum Zeitpunkt des Kaufs vorhandene, redaktionell aufbereitete Rechtsprechungsdatenbank frei - einschließlich aller Entscheidungen, der als „Klassiker" gekennzeichneten Leitentscheidungen, aller Themenkarten und Grundlagen-Module sowie der zugehörigen Anki-Lernkartensätze (.apkg). Der Zugriff erfolgt über einen passwortgeschützten Mitgliederbereich und bleibt dauerhaft bestehen; es handelt sich insoweit nicht um ein Dauerschuldverhältnis.
(2) Update-Abo (optional): Gegen ein wiederkehrendes Entgelt schaltet der Anbieter zusätzlich die nach dem Kauf des Komplettpakets neu in die Datenbank aufgenommenen Entscheidungen frei, solange das Update-Abo aktiv ist. Während eines aktiven Update-Abos ist der Zugriff auf den gesamten Datenbestand (einschließlich der seit dem Kauf hinzugekommenen Einträge) freigeschaltet. Das Update-Abo ist nur in Verbindung mit dem Komplettpaket erwerbbar. Nach Beendigung des Update-Abos bleibt der Zugriff auf den zum Kaufzeitpunkt des Komplettpakets vorhandenen Datenbestand nach Abs. 1 bestehen.
(3) Die Inhalte dienen ausschließlich der Lernunterstützung und der eigenverantwortlichen Prüfungsvorbereitung. Sie stellen keine Rechtsberatung und keine verbindliche Auskunft im Einzelfall dar und ersetzen nicht die eigenständige Arbeit mit Gesetz, Primärquellen (Gerichtsentscheidungen, amtliche Veröffentlichungen) und einschlägiger Fachliteratur. Die Zusammenfassungen geben Rechtsprechung verkürzt und redaktionell aufbereitet wieder; sie können Auslegungsfragen nicht abschließend klären, unterliegen dem Risiko von Verkürzungen, Übertragungs- oder Aktualisierungsfehlern und können der Rechtsentwicklung zeitlich nachgehen. Eine bestimmte Prüfungs-, Klausur- oder Lernleistung sowie ein bestimmter Prüfungserfolg werden nicht geschuldet und nicht zugesichert. Der Kunde prüft die Inhalte vor einer Verwendung eigenverantwortlich auf Richtigkeit und Aktualität.
(4) Der Anbieter wählt die dargestellten Entscheidungen nach eigenem redaktionellem Ermessen aus und erweitert die Datenbank regelmäßig. Ein Anspruch auf Aufnahme bestimmter Entscheidungen besteht nicht.
(1) Die Darstellung im Onlineshop ist eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Mit Abschluss des Bestellvorgangs und Auswahl der Zahlungsart gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.
(2) Der Vertrag kommt mit Bestätigung des Anbieters bzw. mit Bereitstellung des Zugangs zustande. Der Kunde erhält eine Bestätigung per E-Mail.
(1) Es gelten die zum Bestellzeitpunkt angegebenen Preise, jeweils inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer (7 %). Das Komplettpaket kostet einmalig 24,99 € (zeitlich befristeter Einführungspreis; der reguläre Preis beträgt 49,99 €). Das Update-Abo kostet 2,50 € pro Woche und ist nur in Verbindung mit dem Komplettpaket erhältlich.
(2) Die Zahlung erfolgt über die angebotenen Zahlungsdienstleister (derzeit ausschließlich Stripe Payments Europe Ltd., Irland). Das Komplettpaket wird einmalig abgerechnet; beim Update-Abo wird der Betrag wiederkehrend wöchentlich zum jeweiligen Abrechnungstermin eingezogen.
(1) Das Komplettpaket ist ein Einmalkauf und kein Dauerschuldverhältnis; es bedarf keiner Kündigung, der freigeschaltete Zugriff bleibt dauerhaft bestehen. Das Update-Abo läuft auf unbestimmte Zeit und kann jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungswoche gekündigt werden.
(2) Die Kündigung des Update-Abos ist über den Kündigungsbutton im Mitgliederbereich möglich (§ 312k BGB). Eine Kündigung per E-Mail an info@juraktuell.com ist ebenfalls zulässig.
(3) Das Komplettpaket ist vom Update-Abo unabhängig; die Beendigung des Update-Abos berührt den dauerhaften Zugriff nach § 2 Abs. 1 nicht.
(4) Für vor dem 12.06.2026 erworbene Tarife (z. B. „Examens-Halbjahr") gilt Bestandsschutz: Erworbene Zugriffsrechte bleiben unverändert bestehen.
Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach Maßgabe der Widerrufsbelehrung zu. Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht unter den Voraussetzungen des § 356 Abs. 5 BGB (ausdrückliche Zustimmung zur sofortigen Bereitstellung und Bestätigung des Erlöschens).
(1) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares, auf die Vertragslaufzeit beschränktes Recht zur Nutzung der Inhalte zu eigenen Lernzwecken.
(2) Die Weitergabe, Vervielfältigung oder öffentliche Zugänglichmachung der Inhalte (Datenbank, PDF, Anki-Decks) an Dritte ist unzulässig. Die Auswahl, Aufbereitung und Formulierung sind als Sammelwerk (§ 4 UrhG) bzw. Datenbankwerk geschützt. Ausgaben können mit personenbezogenem Wasserzeichen versehen werden; die Zahl gleichzeitig aktiver Login-Sitzungen je Konto kann begrenzt werden.
Der Anbieter ist um hohe Verfügbarkeit bemüht, schuldet jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsbedingte Ausfälle bleiben vorbehalten.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Über die in § 2 beschriebene Leistung hinaus übernimmt der Anbieter keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Eignung der Lerninhalte für einen bestimmten Zweck. Eine Haftung für Schäden, die daraus entstehen, dass der Kunde sich auf die Inhalte verlässt oder Entscheidungen - insbesondere im Rahmen von Prüfungen, Klausuren oder der Examensvorbereitung - auf ihrer Grundlage trifft, ist im Rahmen des gesetzlich Zulässigen ausgeschlossen. Die Haftungsbeschränkungen dieses Absatzes gelten nicht in den Fällen der Absätze 1 und 2 (Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, Verletzung von Kardinalpflichten).
(1) Es gilt deutsches Recht. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt (Art. 6 Rom-I-VO).
(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.